Baukosten

Bauprojekte bringen unzählige Kosten mit sich:

  • Grundstück
  • Baukosten
  • Qualitätssicherung
  • Steuern
  • Notarkosten
  • Und vieles mehr

Preiszusammensetzung

Mehr als ein Drittel von Immobilienpreisen entfallen auf Grundstückskosten. Die Erschließungskosten (Strom, Kanal, Wasser, etc.) betragen rund 4 bis 6 Prozent.

Die Baukosten an sich betragen nur knapp mehr als die Hälfte des Preises.

Für den Bauträger bleiben nur rund 2-7 %.

Zum zuvor ermittelten Gesamtpreis kommen noch 3,5 % Grunderwerbssteuer, 1,1 % Grundbuchgebühr, 2 % Anwaltskosten, 0,5 % Notarkosten und 1,2 % Pfandrecht.

Die tatsächlichen Baukosten sind zwar immer noch der größte Anteil am Kaufpreis, dennoch sind es nur knapp über die Hälfte des Kaufpreises. Zu den Baukosten zählen ebenso die Kosten für Architektur und Fachplanung.

Das Grundstück macht über ein Drittel des Kaufpreises aus. In den letzten Jahren sind die Grundstückspreise gestiegen, was dazu geführt hat, dass sich die Kostenverteilung für ein Bauprojekt verändert hat.

Unter Erschließung wird das Anbinden an verschiedene Versorgungs- und Entsorgungsnetze verstanden. Dazu gehören:

  • Elektrizität
  • Gas
  • öffentliche Wasserversorgung
  • Anschluss an die Kanalisation

Für den Bauträger bleibt nur ein kleiner Teil vom Kaufpreis. Mit diesem Anteil muss der Bauträger diverse Ausgaben decken wie die Löhne der Mitarbeiter.

Sicher bezahlen

Wenn du eine Wohnung oder ein Haus bei einem Bauträger kaufst, ist der Bau meistens noch nicht abgeschlossen. Du musst aber laut Bauträgergesetz nicht von Anfang an alles bezahlen. Der Bauträger geht immer in finanzielle Vorleistung. Das heißt, er bezahlt Grundstück, PlanerInnen, Bauunternehmen, etc. für dich. Du bezahlst einen Teilbetrag sobald ein Bauabschnitt fertig ist. Du kannst somit sicher sein, dass du nur für das bezahlst, was schon gebaut wurde.